Wäschetrockner in Brand - Heim teilweise evakuiert
"Brand im Haus Loew, Schwandorfer Straße
in Maxhütte". So lautete am frühen Samstagmorgen der Übungsbefehl für die FF
Maxhütte-Winkerling. Im ehemaligen Kasino das dem Dienstleistungsunternehmen Dr Loew ,
als Pflegeeinrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung und psychisch kranker
Menschen dient, leben ca. 40 Personen mit ihren Betreuern unter Leitung von Anna
Norgauer-Dziuba.
Die Heimleiterin war es auch, die mit 1.Kommandanten
Werner Hirsch eine für ihre Mitarbeiter unangekündigte Übung organisierte. Als
Übungsbeobachter fungierte der Brandschutzbeauftragte der Loew´schen Einrichtungen
Kreisbrandmeister Willi Duschner. Kreisbrandmeister Markus Dechant aus Burglengenfeld war
ebenfalls als Beobachter vor Ort, als gegen 9.25 Uhr im Keller die Nebelmaschine für
künstlichen Rauch sorgte und die Brandmeldeanlage auslöste. Für die Beobachter der
Übung wurde es nun sehr spannend, wie Verhalten sich die Betreuer, werden alle immer
wieder besprochenen Weisungen umgesetzt?
In der Tat handelten die Betreuer schnell und sicher
und so ging schon innerhalb von 2 Minuten ein Notruf in der Feuerwehr- Einsatzzentrale in
Schwandorf ein. Diese verständigte über Funk die FF Maxhütte-Winkerling, die mit zwei
Löschfahrzeugen und 17 Mann anrückte. In der Zwischenzeit wurde von den Beschäftigten
die Station 1 komplett evakuiert und die übrigen Stationen für diese vorbereitet.
Am Übungsobjekt angekommen wartete schon die
Schichtleiterin als Ansprechpartner auf die Einsatzkräfte um zu melden, das es im Keller
brennt aber alle Personen in Sicherheit sind.
In kürzester Zeit waren 3 Atemschutz-Trupps im Keller
eingesetzt um den vermeintlichen Brand eines Wäschetrockners zu bekämpfen, den Bereich
Sicherheitshalber nach Personen abzusuchen und im Anschluß den Keller mittels
Drucklüfter rauchfrei zu machen. Die Wärmebildkamera half den vorrückendem Trupps
wieder einmal bestens bei der Orientierung im vernebelten Brandbereich.
Bei der Übungsbesprechung sagte Norgauer-Dziuba, sie
sei Stolz und Zufrieden mit ihrem Personal. KBM Duchner und Kommandant Hirsch schlossen
sich dem an, da die Mitarbeiter des Haus Loew, ihre Belehrungen zum Verhalten im Brandfall
sehr gut in die Tat umgesetzt hatten. Mit der Arbeit seiner eingesetzten Feuerwehrmänner
und Frauen zeigte sich Kommandant Hirsch und sein Stellvertreter Christoph Spörl, der den
Einsatz leitete, ebenfalls sehr zufrieden.
Mit einer gemeinsamen Brotzeit im sonnigen Garten der
Einrichtung und einer Führung durch das Gebäude endete gegen 11.30 Uhr der
Übungseinsatz.