|
|
|
|
Neukrichen Balbini. Rund 800 aktive Feuerwehrfrauen und Männer konnte die Landkreisfeuerwehrführung sowie die Feuerwehr Neukirchen- Balbini zur Eröffnung der diesjährigen Feuerwehraktionswoche am Festplatz willkommen heißen. Kreisbrandrat Robert Heinfling konnte neben den politischen Vertretern wie Landrat Volker Liedtke, MdL Joachim Hanisch und MdL Franz Schindler auch den gastgebenden Bürgermeister Wolfgang Probst sowie das zuständige Sachgebiet des Landratsamtes Schwandorf begrüßen. Dabei gingen Heinfling sowie die Ehrengäste in Ihren Reden auf das Motto der diesjährigen Feuerwehraktionswoche Zupacken statt Zuschauen ein. Hier wurde die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Handelns unterstrichen. So führte Heinfling das Beispiel eines jungen Floriansjüngers an, der bei einem Amoklauf mit seinem beherzten Eingreifen Schlimmeres verhinderte. Beim Totengedenken erinnerte man sich an die verstorbenen Feuerwehrkameraden insbesondere an die erst kürzlich verstorbenen Ehrenkreisbrandmeister Hösl und Schammer. Dabei stellte der Marktplatz der Marktgemeinde eine würdige Kulisse. Im Anschluss an den Rückmarsch zum Festplatz dankte die gastgebende Feuerwehr Neukirchen-Balbini für das zahlreiche Erscheinen. In Form einer kleinen Fahrzeugschau konnte man sich über die neusten Feuerwehrfahrzeuge im eigenen Landkreis informieren. Während der Feuerwehr-Aktionswoche, die unter dem Motto "Zupacken statt Zuschauen" stand, demonstrierte die 160 Landkreis-Feuerwehren bei 41 Einsatz- und Alarmübungen ihre Schlagkraft. Besonders bei dne Großübungen zeigte sich die gute Zusammenarbeit und der hohe Ausbildungsstand der Feuerwehren. Wie schnell aus einer Übung ein lebensrettender Ernstfall werden kann, konnten die Feuerwehren aus dem Bereich der Marktgemeinde Wernberg-Köblitz am Freitag bei einer Alarmübung bei der Fa. Conrad erleben. Während die Übung lief ereignete sich im Einfahrtsbereich zum Logistikcenter ein schwerer Unfall zwischen einem Motorradfahrer und einem ausfahrenden LKW. Die Feuerwehren konnten sofort Erste-Hilfe leisten, den nachrückenden Rettungsdienst einweisen, den Landeplatz für den Rettungshubscharauber ausleuchten und die Polizei bei der Unfallaufnahme und bei der Straßenreinigung unterstützen. Sämtliche Kreis- und Stadtbrandmeisterbereich hielten Übungen ab. Großübungen fand z. B. bei Wildstein (Waldbrand), bei der Fa. Holzbau Zweck in Fronberg, bei der Fa. MG-Plast in Bodenwöhr sowie neben weiteren bei der Fa. Conrad in Wernberg-Köblitz statt. FOTONACHLESE
|